Sport- und Karateschule Staßfurt e.V.

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Sommerlager am Ruppiner See - 2012

04. Sep 2012 | Admin
Sommerlager am Ruppiner See - 2012
Bei unserem diesjähriges Sommertrainingslager ging es zum ersten Mal zusammen mit den befreundeten Vereinen Yamakawa Karate Do Ballenstedt und Halberstadt in das Jugenddorf nach Brandenburg am Ruppiner See, um gemeinsam zu trainieren und Spaß zu haben.

Unsere Trainer Michel Olschewski und Alexander Löwe gestalteten das Training abwechslungsreich und die vielen mitangereisten Betreuer das Beisammensein vielseitig. Am Mittwoch Früh warteten viele Karateka unseres Vereins vor der Karateschule auf die beiden Busse aus dem Harz. In Gnewikow (Neuruppin) angekommen, wurden die Zimmer eingeteilt und sich erst mal mit der schönen Umgebung bekanntgemacht. Nach dem Mittagessen wurde das Sommerlager mit einem gemeinsamen Training eröffnet. In diesem Training spielten Team- und Staffelspiele eine wichtige Rolle.

Kinder die sich ein Zimmer teilten, manchmal auch zwei Zimmer, bildeten eine Mannschaft und bekamen einen Teamnamen mit japanischen Schriftzeichen und ihrer deutschen Bedeutung, wie zum Beispiel Nippon-Japan oder Tokon-Kampfgeist, denn wir veranstalteten so etwas wie einen Zimmerwettbewerb. Punkte gab es auf Ordnung, Pünktlichkeit, …, das beste Zimmer gewinnt einen Preis!



Da es ein sehr sonniger und warmer Tag war, ging es noch gemeinsam an den nahgelegenen Strand. Es wurde viel gebadet, gesprungen und Volleyball gespielt. Unsere Trainer Michel und Alex, die keine Badesachen anhatten, wurden mit vereinten Kräften gemeinsam ins Wasser geworfen. Der erste Tag endete mit einem gemütlichen Grillabend.

Am Donnerstag mussten wir früh aufstehen, damit wir den Frühsport nicht verpassten. Hurra! Erst nach dem Frühsport gab es Frühstück. Zwischen Frühstück und Mittag lag wieder ein interessantes Karatetraining, schönes Wetter und Freizeit am und im See. So ging es dann erst mal weiter bis zum späten Nachmittag. Am See trafen sich alle Kinder und Erwachsene und stellten sich zusammen mit ihren Teams auf und machten sich bereit für lustige Teamwettbewerbe und Staffelläufe. Nach dem Abendbrot wurde in der Disco noch bis spät abends getanzt.

Freitags war der Frühsport mal ein bisschen anders. Es war eher ein Frühtanz. Denn Katy brachte allen einen muntermachenden „Lagertanz“ bei, der mehrmals wiederholt auch gut klappte. Das Selbstverteidigungstraining bei Michel nach dem Frühstück ist nicht nur im Dojo hilfreich, sondern auch auf der Straße oder auf dem Schulhof, wenn man mal bedroht oder festgehalten wird. Alex brachte allen größeren nicht nur die Kata Jitte bei, sondern erzählte auch etwas über ihre Herkunft und Geschichte. Die Jitte Kata ist eine sehr alte Kata, die heutige Übersetzung lautet zehn Hände. Da diese Kata noch niemand konnte wurde sie uns allen ausführlich von Alex beigebracht.



Wer Lust auf Stepp-Aerobic hatte oder kein Karate macht, konnte auch dies mal ausprobieren und hierbei ins Schwitzen kommen. Für die Jüngeren Karatekas stand eine Schatzsuche auf dem Programm, in der die Kinder Aufgaben lösen und kombinieren mussten. Nach dem Abendessen, als es dann schon dunkel war, wurden die Großen auf eine Nachtwanderung geschickt. Es war aber keine normale Nachtwanderung, wir mussten Aufgaben lösen UND aufpassen dass wir nicht erschreckt werden.

Für die ganz Starken gab es am Samstag, 6.15 Uhr das Kata Meditationsfrühtraining am Strand, bei dem eine entspannende Kata sehr zeitig am Morgen gelaufen wurde. Zum Nachmittag zeigte Alex den Großen und Kleinen denn Umgang mit dem Schwert. Das Training zur Verteidigung gegen Stock- und Schwertangriffe war schon ein besonderes Erlebnis, da die meisten von uns noch kein Schwert bzw. Stock in der Hand hatten. Nach einem Tag voller Training und baden, wurden am Abend 11 Karatekas, darunter 5 Mitglieder unserer Karateschule vom strengen und doch lustigen Samurai Iven, zum selbigen Samurai getauft. Lisa, Jasmin, unsere beiden Lucas H., Lucas T. und Michel mussten lustige Aufgaben wie Schwerter-Limbo usw. erledigen. Doch was sie auch taten, um die Taufe kamen sie nicht herum. Und Taufe bedeutete in diesem Fall: In den See Geworfen werden! Danach gab es Leckereien vom Grill mit tollen Showeinlagen der einzelnen Teams, der Abend klang am Lagerfeuer mit Stockbrotbraten aus.

Sonntag war der Tag der Abreise und des Packens. Doch auch der Preis für das beste Team und die Teilnehmer-Urkunden wurden vergeben. Der Preis des besten Teams ist ein Ausflug in einen Freizeitpark. Mit neu gefundenen Freunden, schönen Erlebnissen und Eindrücken ging es dann wieder mit dem Bus nach Staßfurt.

Es war ein gelungenes Sommerlager, noch einmal riesigen Dank nach Ballenstedt und Halberstadt für die schöne Zeit!

Hier gibt es weitere Bilder in der Galerie!
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