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Ravensburger Sommercamp - 2013

11. Sep 2013 | Admin
Ravensburger Sommercamp - 2013
Liebe Sportfreunde,

da es sich nicht um irgendeinen Lehrgang sondern um ein wirkliches großes Sportevent gehandelt hat, schreibe ich einen Bericht vom Ravensburger Sommercamp, welches vom 01.-04. August 2013 stattfand, für euch, denn:



„An Tagen wie diesen ist Ravensburg sehr klein“

Das Ravensburger Sommercamp 01.-04.08.2013
Donnerstag, 01.08.2013

Ich habe mittags pünktlich mein Zimmer bezogen und mich sofort auf den Weg zu den Sporthallen begeben. Ich wollte unbedingt bei Silvio Campari den ersten Kurs Haian Katas besuchen. Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig. Etwa fünfzig Karatekas haben sich bereits eingefunden. In der Halle ist es heiß, siebenunddreißig Grad!  Campari lacht jedoch ununterbrochen, absolviert sein Training trotz der Hitze absolut penibel, nimmt sich für jeden Sportler Zeit, stürmt unentwegt durch die Reihen und gönnt sich nicht nicht die kleinste Pause, 100%ig effektiv. Danach geht es weiter, Kumite bei Günther Mohr (8. Dan). Hier verpasst mir eine Dan- Trägerin die ersten Blauen Flecken. Ihr scheint es richtigen Spaß zu bereiten und ich habe absolut keine Chance gegen sie. Dass ich triefend nass bin, stört sie keineswegs. Zwei Tage später macht sie es übrigens wieder gut und gibt mir ein Bier aus. Ravensburg ist für Karatekas sehr klein an diesen Tagen.


Freitag, 02.08.2013

 Bereits um Acht stehen mit mir noch fünfzig Leute zum Tai Chi mit Dietmar Stubenbaum auf dem Sportplatz. Ein toller Start in den Tag. Ab neun Uhr bei Gilbert Gruß (9. Dan) Kata Bunkai. Hier ist echte Aufmerksamkeit gefragt. Eine Erklärung, eine Vorführung und dann fünf Min mit einem Partner üben. Ich suche mir wohlweißlich einen Partner, dessen Anzug schon genauso klitschnass ist wie mein eigener. Später stellen wir fest, dass auch wir uns bereits in Ilsenburg gesehen haben. Wieder denke ich, Ravensburg ist für Karatekas sehr klein ist an diesen Tagen.



Anschließend gehe ich zu Carlo Fugazza. Haian Katas. Ich ärgere mich riesig, dass ich so schlecht Kata kann. Die anderen Grüngurte sind viel besser als ich. Bei Fugazza geht es sehr streng her. Zwei Leute fliegen raus, weil sie schwatzen während Fugazza redet. Spontan denke ich an unsere Dienstag-Gruppe. Respekt! In der Halle sind inzwischen neununddreißig Grad. Ich habe nur noch einen Anzug für den Nachmittag, geht es mir durch den Kopf. Nach dem Mittag findet bei Silvio Campari wieder Kata statt. Ich kann aber nur noch die Haian Yondan und ärgere mich wahnsinnig, dass viele Grüngurte auch die Haian Godan und die Tekki Shodan absolvieren. Ich  setze mich noch eine halbe Stunde in die Sonne, bevor ich mich zu Rudi Eichert (6. Dan) begebe. Hier stehen  zweieinhalb Stunden Prüfungsprogramm mit einer nur sehr kurzen Trinkpause auf dem Plan. Ich trinke nichts, in der Hoffnung dann nicht mehr zu schwitzen. Vergeblich. In der Halle sind unverändert neununddreißig Grad, es ist brütend heiß. Abends wasche ich meine Anzüge und liege halb neun im Bett.


Samstag, 03.08.2013

Nach dem morgendlichen Tai Chi ist bis zum Mittag Kumite und Pratzentraining. Die Halle ist brechend voll und die Temperaturanzeige funktioniert nicht mehr. Ich sehe die Dan-Trägerin vom Freitag auf mich zukommen. Heute bin ich jedoch schlauer. Blitzschnell grüße ich einen Grüngurt an und bin in Sicherheit. Da bemerke ich, es ist der vom Donnerstag. Ravensburg ist für Karatekas eben sehr klein an diesen Tagen. Der frühe Nachmittag ist nicht ganz so anstrengend. Kumite mit Enes Erkan , Weltmeister Schwergewicht. Unauffällig begebe ich mich in die hinteren Reihen da er sich für jede Erklärung einen neuen Partner aussucht. Was er wirklich draufhat, werde ich erst am späten Abend so richtig sehen. Danach geht’s auf zu Seiji Nishimura (7. Dan), allgemeines Training mit viel Bewegungs- und Kraftelementen. Er ist ein lustiger und freundlicher Typ, welcher unermüdlich die Fehler der Sportler korrigiert, aber auch viel Lob für korrekte Ausführungen ausspricht. Zum Tea Bo kann ich nicht mehr. Ich habe nichts mehr anzuziehen und fahre ins Hotel. Am Abend ist der European Cup mit Kata und Kumite während des ganzen Abends. Es ist sehr spannend und alles ist perfekt organisiert. Der Höhepunkt ist ein Showkampf zwischen Erkan und Elson Kabshi. Ich bin schwer beeindruckt.


Sonntag, 04.08.2013

Nach dem Tai Chi gehe ich wieder zu Nishimura. Zwei Stunden Shotokan- Grundschule. Danach gehe ich duschen und begebe mich auf die Heimreise. Ich bin richtig froh, den weiten Weg auf mich genommen zu haben. Es war ein tolles Erlebnis und eine große sportliche Bereicherung. Ich habe großartige Karate-Lehrer und nette Sportler kennengelernt. Es wäre Klasse, wenn auch von euch im nächsten Jahr jemand dabei ist. Ich werde es an der Wandzeitung aushängen. Verspochen.

Autor: Thomas R.
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