Sport- und Karateschule Staßfurt e.V.

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Weihnachtscamp 2016 des KVSA in Schierke

07. Dez 2016 | KT
Weihnachtscamp 2016 des KVSA in Schierke

Vom 2. bis 4. Dezember 2016 fand wieder traditionell das Weihnachtscamp der Karatefreunde aus Sachsen Anhalt statt. Mit dabei kleine und große Karateka der Sport- und Karateschule Staßfurt e.V. Unter der Anleitung des Trainerteams Alexander Löwe (4. Dan, Präsident des Karateverbands Sachsen-Anhalt, Landestrainer Kata Sachsen-Anhalt), Michel Olschewski (4. Dan, Jugendreferent des KVSA),  Stephan Rewohl (3. Dan, Landestrainer Kumite Bereich Schüler) und Nika Tsurtsumia (4. Dan, Landestrainer Kumite Bereich ab Jugend) hatten ca. 80 Kinder und Jugendliche, an 3 Tagen, viel Spaß beim Training.
In altbewährter Tradition wurde das Weihnachtscamp am Freitag mit einem gemeinsamen Training bei Tsurtsumia und Rewohl eröffnet. Für Nika Tsurtsumia ist Karate nicht nur Sport, sondern auch ein Stück Lebensphilosophie. Manchmal verbindet der gebürtige Georgier sein Karate gerne mit dem georgischen Tanz, so auch an diesem sportlichen Wochenende. Georgische Tanzschritte standen in  der Trainingseinheit bei Nika auf dem Programm und nicht jeder Karateka war sich dessen sofort bewusst. Der georgische Tanz verkörpert Leidenschaft verbunden mit vollkommener Körperbeherrschung. Und genau das strahlt Tsurtsumia aus, während er emotionsreich einiges über die Kultur und Geschichte des kleinen kaukasischen Landes stolz erzählte. Den georgischen Tanz mit seinen vielfältigen Schritten vergleicht er mit einer Mischung von Tanz und asiatischem Kampfsport. Am Ende der Trainingseinheit waren sich die Teilnehmer einig: dieser Tanz fördert die Steuerung des Körpers, die Inspiration des Geistes,  die Konzentrationsfähigkeit und die Sensibilität für Rhythmus – all das braucht ein Karateka auch. Und vor allem machte es richtig Spaß. Die Energie des Landestrainers kam definitiv bei den kleinen und großen Karatekas an. Karate ist eben nicht nur ein normaler Sport, sondern trägt einen sehr wichtigen Teil zur Persönlichkeitsentwicklung und Lebensführung bei. „Karate begleitet euch durch das ganze Leben, ihr lernt dabei nie aus und seht alles mit positiven Augen. Es geht euch hier in Deutschland richtig gut, seit stolz darauf und macht was draus“, so Nika nach dem Training.
Interessant war auch das Karatetraining mit Alexander Löwe, in der die Teilnehmer die Kata Wankan (dt. Königskrone) lernten. Sie ist mit 16 Bewegungen die kürzeste Kata und beinhaltet nur einen „Kiai“ den sogenannten Kampfschrei, was völlig untypisch für eine Shotokan-Kata ist. Typisch für diese Kata ist die Scheren-Abwehrtechnik, die man als Block gegen einen Fauststoß sehen kann. Ebenfalls sehr lehrreich war die Kumite Trainingseinheit mit Stephan Rewohl der unsere kleinen und großen Karatekas kräftig zum Schwitzen brachte.
Nicht neu war der Fitnesstest, der am Samstagnachmittag stattfand. Von Seilspringen, Medizinballstoßen, Bauchaufzügen, Bankwechselsprüngen bis hin zu Liegestützten mussten die Sportler sich in ihren einzelnen Altersklassen messen. Im Anschluss gab es das jährliche KVSA Nikolaus Turnier, jeder Sportler zeigte seine persönlich höchste Leistung in den einzelnen Kategorien. Niemand ging ohne einen Pokal nach Hause, denn für alle 3 Plätze, in den bewusst klein gehaltenen Kategorien, gab es diesmal einen Pokal. Der Samstagabend wurde abgerundet bei  Lagerfeuer mit leckerem Stockbrot und jeder Menge Spaß auf der hauseigenen Bowlingbahn. Natürlich schaute auch der Nikolaus leicht verfrüht in der „Schierker Baude“ vorbei. So mancher wünschte sich dann doch noch seine Stiefel geputzt zu haben.
Am Sonntagvormittag gaben  Nika und Michel Olschewski noch ein gemeinsames Training mit lustigen Teamspielen. Danach konnten die Eltern ihre glücklichen und leicht geschafften Kinder wieder in Empfang nehmen, um gemeinsam den 2. Advent zu feiern. Großen Dank gilt dem Karateverband Sachsen-Anhalt (KVSA), seinen Trainern und Betreuern für dieses ereignisreiche Wochenende.

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